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FN geprüfte Tierphysiotherapeutin im ZVK Fachbereich Pferd

Diesen Titel trägt nur ein Therapeut, der eine fundierte Zusatzausbildung zum Pferdephysiotherapeuten durchlaufen hat, welche auf der in der Humanmedizin erhaltenen Ausbildung aufbaut.


Ausbildungsvoraussetzungen sind:

  1. • eine abgeschlossene Berufsausbildung und das Staatsexamen als Physiotherapeut oder ein abgeschlossenes Studium der Veterinärmedizin

  2. • mindestens ein Jahr Berufserfahrung in der Humanphysiotherapie

  3. • reiterliches und pferdespezifisches Fachwissen


Die Ausbildungsrichtlinien für die Zusatzausbildung zum „Tierphysiotherapeut im ZVK Fachbereich Pferd und Fachbereich Hund“ sind vom Zentralverband der Krankengymnasten/ Physiotherapeuten (ZVK) festgelegt.

In der Ausbildungsprüfungsverordnung (APO) der Deutschen Reiterlichen Vereinigung (FN) sind die Voraussetzungen, um die FN-Anerkennung zu erlangen festgelegt. Diese hat eine Gültigkeitsdauer von drei Jahren und muss in diesem Zeitraum durch vorgeschriebene Fortbildungseinheiten immer wieder verlängert werden.

Die Zusatzausbildung zum Pferdephysiotherapeuten umfasst mindestens 300 Unterrichtsstunden und endet mit einer praktischen, schriftlichen und mündlichen Prüfung schwerpunktmäßig in den Bereichen Pferdeanatomie, Pferdephysiotherapie, Reitlehre, spezielle Krankheitslehre, Bewegungs- und Ganganalyse, Exterieur, Physiologie u.a.

Ziel der FN-Anerkennung und der über den ZVK festgelegten Ausbildungsrichtlinien ist einen hohen Qualitätsstandard in der Physiotherapie der Pferde zu gewährleisten und sich klar abzugrenzen von „Therapeuten“ ohne fundierte Ausbildung, da der Begriff Pferdephysiotherapeut nicht geschützt ist und sich jeder so nennen darf.

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